Unser Ziel

EXOPET – Ziel der Studie

Unser Ziel ist es, für die unterschiedlichen Tiergruppen eine Situationsanalyse zu erstellen, diese zu bewerten und einen möglichen Handlungsbedarf zu erarbeiten, um das Wohl unserer (exotischen) Haus- und Heimtiere noch weiter zu verbessern.

Die private Haltung von exotischen Tieren und Wildtieren steht zunehmend in der öffentlichen Kritik. Innerhalb der EU wird zurzeit durch vielfältige Maßnahmen versucht, die Haltung exotischer Tiere in menschlicher Obhut zu überwachen und zu regulieren.

Informationen über die Haltung von und den Handel mit wilden und exotischen Tieren sind allerdings nur sehr begrenzt verfügbar bzw. nicht vorhanden. Konkret fehlen u.a. Daten über die Zahl und Art der in Deutschland gehaltenen exotischen Tiere und Wildtiere sowie über die Art des Erwerbs.

Hierzu fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) seit dem 1. Oktober 2015 ein Forschungsvorhaben mit einer Laufzeit von 18 Monaten (Förderkennzeichen 2815HS014). Das Forschungsvorhaben wurde nach einer entsprechenden Bekanntmachung im Weg der Projektförderung einer Kooperation aus der Klinik für Vögel und Reptilien der Universität Leipzig und dem Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München bewilligt.

Die Klinik für Vögel und Reptilien der Universität Leipzig ist dabei mit der Bearbeitung des Projektteils „Zier- und Wildvögel“, „Reptilien“ und „ Amphibien“ befasst. Der Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München bearbeitet den Projektteil „(exotische) Säugetiere und Wildtiere (Säuger)“ und „Fische“.

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Ziel ist, belastbare Daten zur Situation der Haltung von einheimischen und fremdländischen (exotischen) Tieren in privater Hand in Deutschland zu erheben.

Neben ausgewiesenen Fachleuten aus den Bereichen Tiermedizin, Veterinärverwaltung, Naturschutz und Tierschutz konnten auch Tierhalter-Dachverbände und zahlreiche Zuchtorganisationen bereits von der Notwendigkeit fundierter Datenerhebungen überzeugt werden und haben für die Mitarbeit Experten aus ihren Reihen benannt. Regelmäßige Treffen dieser Expertengruppe garantieren einen regen Informationsfluss und einen fundierten Meinungsaustausch. Dadurch soll gewährleistet werden, dass auch das auf dem täglichen Umgang mit (exotischen) Tieren beruhende und durch praktische Erfahrungen erlangte Wissen in die Studie einfließen kann.

Dabei sind wir auf Sie angewiesen! Geben Sie uns Ihre Erfahrungen für die EXOPET-Studie!

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